Achtung! Programmänderung am Sonntag, 2.10.11. Das Konzert mit Trottel fällt aus, statt dessen Ersatzprogramm!

Leider entfällt das Konzert mit Trottel Stereodream Nomad Experience und HyperNomad und darum auch das geplante Gespräch mit Tamas Rupaszov. Um den Abend nicht vollends ins Wasser fallen zu lassen, haben wir uns entschlossen zwei Filme zu zeigen, die einen Einblick in die rechte Szene Ungarns geben. Im Anschluß an die Filme gibt es noch eine Party u.a.  mit einer Special-Magyar-Section mit den DJ`s Selecta Pehle (Zonic) & DJ Kiesl (abvmob). Start mit den Filmen ist 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Hier Infos zu den Filmen:

DÜBÖRÖG A NEMZETI ROCK / ROCKING THE NATION

Der „Nationale Rock“ gilt als eine der wichtigsten Stützen des „System Jobbik“ in Ungarn. Von 2005 bis 2007 folgte Borbála Kriza einem seiner führenden Vertreter, dem Leadsänger von Romantikus Eroszak (Romantische Gewalt) Balázs Sziva (der 2009 beteiligt war, als das „wahre nationale Lager“ einen Schulterschluss vollzog). In sehr persönlichen Gesprächen, auf Konzerten, bei Treffen mit Fans, auf Tour durch Transsylvanien – das ebenso wie die serbische Vojvodina als Teil von „Groß-Ungarn“ angesehen wird – und in Interviews mit weiteren Protagonisten der Szene dringt Kriza tief in deren Strukturen und Denkmuster ein.

Ungarn 2007
70 min, OmeU

Regie: Borbála Kriza

 

IL CUORE D’EUROPA / DAS HERZ EUROPAS

Im November 2008 erregte der Mord an einem 14-jährigen Mädchen unweit von Budapest nationales und internationales Aufsehen, da er von der rechtsextremen Jobbik als Anlass genommen wurde, eine angebliche „Zigeunerkriminalität“ – die bis heute als Kampfbegriff von ihr verwendet wird – zu propagieren und mittels der neu gegründeten Bürgerwehr „Magyar Gárda“ Aufmärsche und abschreckende Maßnahmen in Roma-Siedlungen zu veranstalten. Ausgehend von diesen Ereignissen folgt Roberto Festa zwei Protagonisten der Garde, begleitet sie in ihrem Alltag und den politischen Aktivitäten und bietet einen tiefen Einblick in rechtsextremes Denken und Handeln, den man so noch nicht gesehen hat.

Italien 2010
62 min, OmeU

Regie: Roberto Festa

 

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